Julius Leineweber: Nachfrage nach physischem Gold steigt wieder – Staaten wie Indien erweisen sich erneut als Pioniere

Porträt Julius LeineweberEine alte Börsenweisheit besagt, dass nichts die Preise von Rohstoffen so antreibt wie niedrige Rohstoffpreise. Diese Weisheit scheint sich derzeit auf dem Goldmarkt zu bewahrheiten: Sowohl Händler als auch Analysten verzeichnen eine durch den Preissturz der vergangenen Monate ausgelöste Steigerung der Nachfrage insbesondere von Seiten wichtiger asiatischer Abnehmerländer. Denn seit den 70er-Jahren hat eine starke Verschiebung der Nachfrage stattgefunden – die meisten Goldkäufer sitzen nicht mehr in Nordamerika oder Europa, sondern im Osten. Insbesondere in Indien, dem nach China zweitgrößten Abnehmer von Gold, ist die Nachfrage nach physischem Gold immens gestiegen. Dort konnten die Käufer kürzlich von einem 8-Monate-Tief der Goldpreise in Rupien profitieren. Eine gute Strategie, so Goldexperte Julius Leineweber. Tiefkurse wie sie derzeit herrschen, sind optimale Grundlage, um in ein Goldinvestment einzusteigen oder bestehende Anlagen aufzustocken.

Julius Leineweber: Rekordnachfrage nach physischem Gold in Indien

Bereits im Juli zeichnete sich die erhöhte Nachfrage in Indien mit einem Anstieg der Goldimporte um 20 Prozent gegenüber dem Vormonat ab. Im August haben sich dann die indischen Goldimporte im Vergleich zum Vorjahr auf 100 Tonnen mehr als verdoppelt – und damit den höchsten Wert seit 15 Monaten erreicht. In dieser steigenden physischen Nachfrage in Asien sehen Experten wie Julius Leineweber gute Aussichten für die zukünftige Goldpreisentwicklung. Schon jetzt haben sich leichte Stabilisierungstendenzen gezeigt.

Gold gilt als das beliebteste Edelmetall unter Anlegern. Wie andere Rohstoffe unterliegt auch der Goldpreis ständigen Schwankungen, die unter anderem von Faktoren wie Angebot und Nachfrage, aber auch dem Dollarkurs oder dem Zinsniveau beeinflusst werden. Auch wirtschaftspolitische Gegebenheiten wie eine steigende Inflationsangst oder wirtschaftliche Krisen können den Goldpreis vorantreiben. In diesen Situationen sehen Anleger das Edelmetall als einen sicheren Hafen, der – anders als zum Beispiel Geld nicht von der Inflation beeinträchtigt werden kann. Diese gesteigerte Nachfrage treibt den Goldpreis in Krisenzeiten tendenziell in die Höhe.

Grundsätzlich wird Gold nach seinem Gewicht bemessen. Die Maßeinheit Feinunze entspricht etwa 31,1 Gramm und gilt an den großen Rohstoffbörsen als internationales Leitgewicht. Gold wird in der Regel in US-Dollar je Feinunze gehandelt. Dabei bezieht sich das Gewicht einer Feinunze ausschließlich auf den reinen Edelmetallanteil. Bei einer Feinunze Gold handelt es sich also um 31,1034768 Gramm Gold mit einem Reinheitsgrad von 999,9. Bei weniger reinem Gold wird das Gewicht der Legierungsanteile anderer unedler Metalle vom Gesamtgewicht abgezogen.

Julius Leineweber ist Geschäftsführer der Premium Gold Deutschland GmbH (PGD) mit Sitz im hessischen Heusenstamm. Die PGD bietet ihren Kunden mittels einer vielfältigen Produktbandbreite die Möglichkeit, ihr Vermögen mit Anlagen in Gold abzusichern. Alle Gold- und Edelmetallerzeugnisse der Premium Gold Deutschland GmbH sind nach der London Bullion Market Association zertifiziert.

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